Göttinger Brief

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In eigener Sache

Der Göttinger Brief, Druckausgabe Nr. 2 vom Februar 2006.

Die Menschen, die für den Göttinger Brief arbeiten, haben politische Ansichten, die jede demokratische Partei präsentieren. So sind diese Menschen rot, grün, schwarz und gelb und jeder kann und darf seine Meinung wiedergeben und darstellen, ob sie nun dem einen oder anderen aus seiner eigenen Einstellung heraus passt oder nicht.

Sicher haben die Menschen, die uns einmal 200 oder 300 Euro gegeben haben, damit der Göttinger Brief erscheint und die Fakten samt der Hintergründe berichtet werden, wohl Eigentum. Aber was ist Schlimmes daran? Geben kann nur, wer etwas hat! Das ist die einfache Wahrheit.

Im Gegenteil könnten wir nun fragen: Welche Interessen stecken dahinter, wenn ein Internetmagazin uns derartig polemisch attackiert?

"Wir werden für dumm verkauft ... ? Wie wahr wie wahr ...... der Überbringer der schlechten Nachricht trägt zur Verwirklichung selbiger bei."

Eine vorurteilsfreie Lektüre unseres Magazins gibt eine so aggressive Reaktion wohl kaum her.

Entsprechend voreingenommen ist auch der Schlusssatz:

"Die naheliegende Vermutung, dass hier eine Immobilienfirma Einfluß auf die Medienlandschaft gewinnen will, um so die Stimmung in ihren Geschäftsfeldern mit zu beeinflussen reicht unseres Erachtens nicht vollständig aus, um dieses Projekt zu erklären, wir vermuten weitergehende politische Interessen, deren Hintergrund aber im Dunkeln bleibt"

Die vorgeblich "weitergehenden politischen Interessen" stehen ja nicht dunkel im Hintergrund, sondern in dem vom Verfasser selbst zitierten Text aus unsrer "Was will der Göttinger Brief"-Seite:

"Vor allem möchte er ein parteilich unabhängiges, politisches Meinungsmagazin für jedermann sein. Aktuelle Themen sollen in ihm diskutiert werden. (...) Viele Dinge, über die wir uns im täglichen Leben ärgern, über die wir uns insgeheim oder privat erregen, gehen auch andere etwas an. Arbeitslosigkeit, Sparkurs, Hartz IV (...)"

Das ist der Grund, warum wir schreiben. Das ist es, was wir wollen. Öffentlich einsehbar für alle. Das ignoriert der Verfasser aber – vielleicht weil er sich vorab schon so auf die Immobilienaspekte eingeschossen hatte, dass er nichts anderes mehr wahrnimmt?

Die Redaktion

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